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Warum Sie Palmöl meiden sollten (2)

von Elena Schöber

In unserem letzten Blogartikel haben wir deutlich gemacht, weshalb Palmöl so schädlich für unseren Planeten ist. Wie versprochen, möchten wir Ihnen heute verraten, was Sie tun können, um diesen allgegenwärtigen Bestandteil zu vermeiden:

1. Palmöl ist vor allem in Fertiggerichten enthalten. Wenn Sie also versuchen, selbst mit frischen Zutaten zu kochen, tun Sie nicht nur sich selbst, sondern auch unserer Umwelt einen Gefallen. Außerdem können Sie sich so auch sicher sein, was Sie eigentlich zu sich nehmen. Sollten Sie für die Zubereitung Öl benötigen, greifen Sie auf europäische Alternativen wie Sonnenblumen-, Oliven-, Raps- oder Leinsamenöl zurück.

2. Nachdem sich Palmöl in jedem zweiten Produkt im Supermarkt versteckt, ist es unerlässlich, dass Sie die Zutatenliste des gewünschten Lebens-mittels vor dem Kauf untersuchen und bewusster konsumieren. Allerdings gibt es für Palmfett zahlreiche unterschiedlichen Bezeichnungen und Fachbegriffe, sodass auf den ersten Blick oft gar nicht ersichtlich wird, wo es überall enthalten ist. Die App “Codecheck” hilft Ihnen dabei, sich im Dschungel der Lebensmittelpackungen zurecht-zufinden.

 
 

3. Um das Problem langfristig zu lösen, muss ein Bewusstsein dafür bei den Herstellern geschaffen werden. Erst wenn diese merken, dass Ihre Kunden keine Produkte mit Palmöl mehr konsumieren möchten, erkennen diese die Notwendigkeit, etwas zu ändern. Fragen Sie also ruhig einmal beim Verkaufspersonal nach palmölfreien Artikeln und schreiben Sie den Produzenten, damit diese sich gezwungen sehen, dem öffentlichen Druck nachzugeben.

4. Was viele nicht wissen: Auch Biosprit wie Diesel oder E10 ist Palmöl beigemischt, was diesen sogar drei Mal so klimaschädlich macht wie Treibstoff aus Erdöl. Nachdem Autofahren allerdings insgesamt nicht besonders umweltfreundlich ist, wäre es das Beste, auf die öffentlichen Verkehrsmittel, das Fahrrad oder ein Elektro-fahrzeug umzusteigen.

5. Nehmen Sie an Online-Protestaktionen teil, um zusätzlich zu demonstrieren, dass Sie mit dem Anbau weiterer Palmölplantagen nicht ein-verstanden sind. Rettet den Regenwald e. V. führt auf seiner Website beispielsweise zahlreiche Petitionen durch. Und über abgeordneten-watch.de können Sie die Politiker konfrontieren, die für den Palmölanteil im Biosprit verantwortlich sind. Oder beteiligen Sie sich an Demos und Straßenaktionen, um die Medien auf die katastrophalen Folgen des Palmölanbaus auf-merksam zu machen.

6. Zu guter Letzt: erzählen Sie es weiter und hängen Sie beispielsweise den Flyer von Rettet den Regenwald e. V. aus, um auch bei Ihren Mitmenschen ein Problembewusstsein zu schaffen.

 

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