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ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung

Ganzjahresarbeit:

Ganzjahresarbeit bietet Vorteile für alle Beteiligten. Ganzjahresbeschäftigung zeitlich befristet fördern, indem aus Saisonmitarbeitern ähnlich dem bewährten Kombilohnmodell für andere Arbeitslosengruppen ganzjährig beschäftigt werden: Für die Zeit zusätzlicher Beschäftigung erhält der Mitarbeiter über den Arbeitgeber anstelle des Arbeitslosenentgelts denselben Betrag als Lohnbestandteil. Der Mitarbeiter bleibt ohne Lohnschwankung ganzjährig beschäftigt. Der Hotelier bezahlt die Lohnnebenkosten für den Gesamtbetrag. Arbeitslosenversicherung und Bundesbudget lukrieren Zusatzeinnahmen bis zu 20 % der Lohnsteuer- und Sozialversicherungseinnahmen. Außerdem profitieren Region und öffentliche Hand von zusätzlichen Einnahmen aus neuer touristischer Wertschöpfung.

Zumutbarkeit:

Die Zumutbarkeitsbestimmungen legen fest, unter welchen Umständen Arbeitslose eine angebotene Beschäftigungsmöglichkeit anzunehmen haben – und wann nicht. Die derzeit gültigen Regeln stammen aus dem Jahr 2008, einer Phase der Hochkonjunktur also, was aus diesen auch abgelesen werden kann: Ist eine Anfahrt unter 1 Stunde Fahrtdauer nicht gewährleistet, wird weiter Arbeitslosenentgelt bezahlt. Das senkt nicht nur die Motivation Arbeitsloser, eine Beschäftigung zu suchen, sondern demotiviert auch alle, die Tag für Tag eine längere Anreise in Kauf nehmen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Umso wichtiger ist es in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit, diese veralteten Kriterien neu zu überdenken.

Saisoniers:

Die Saisonier-Kontingente sind Geschichte, das alljährliche Problem der Qualitäts- und Saisonhotellerie damit aber noch lange nicht gelöst. Denn nur ein Teil der Saisoniers in den vergangenen Jahren kommt aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten, denen jetzt der gesamte Arbeitsmarkt in der EU offensteht. Und nur ein Teil der Saisonier aus den anderen Staaten konnte die erforderlichen 4 Monate Beschäftigung pro Jahr von 2006 bis 2010 nachweisen bzw. hat dies getan. Für jeden zweiten Hotelier war es im Winter 2011/2012 – nach der Arbeitsmarktöffnung – schwieriger, Mitarbeiter zu finden als ein Jahr davor. Der kommende Winter wird zeigen, wie zukunftstauglich die derzeitige Lösung ist.

Lohnnebenkosten:

Österreich liegt bei Lohnnebenkosten deutlich über dem OECD-Durchschnitt und EU-weit an der Spitze. Für die heimische Hotellerie bedeutet das vor allem eines: einen eklatanten Wettbewerbsnachteil im internationalen Wettlauf um Gast und Mitarbeiter. Gleichzeitig wird von Arbeitnehmerseite der Ruf nach einer Steigerung der Nettolöhne lauter. Erschwert wird dies jedoch durch Kostensteigerungen, von denen der Mitarbeiter nicht profitiert. Die ÖHV setzt sich für eine Reduktion der Lohnnebenkosten ein, um stattdessen Löhne und Gehälter erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit ausbauen zu können.

Branchenzuordnung AMS:

Tourismus ist der Jobmotor in Österreich schlechthin: Während die Zahl der Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft zwischen 1999 und 2011 um 11,2 % stieg, nahm sie in Hotellerie und Gastronomie um 27,7 % zu. Aufgrund einer sehr speziellen Zuordnung werden der Hotellerie in der Statistik jedoch überdurchschnittliche viele Arbeitslose zugeordnet. Denn ausschlaggebend für die Zuordnung ist nicht der erlernte Beruf oder die Branche, in der man den Großteil seines Berufslebens gearbeitet hat, sondern immer der letzte Arbeitsplatz vor der Arbeitslosigkeit. Dass viele Arbeitsuchende letztendlich aufgrund des hohen Mitarbeiterbedarfs in der Hotellerie landen, dort aber oft auch nicht lange bleiben, verzerrt die Arbeitslosenstatistik immens – mit Auswirkungen auch auf die Stellenandrangsziffer und damit auf die Mangelberufe! Das gehört geändert!

Asylwerber:

Je nach außenpolitischer und ökonomischer Lage bietet sich ein Potenzial von rund 30.000 Asylwerbern und jährlich mehreren Tausend neu anerkannten Flüchtlingen pro Jahr, die sich legal in Österreich aufhalten, aber dem Arbeitsmarkt nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen. Vor allem schwer zu besetzende Aushilfspositionen könnten Asylwerbern Einkommen und Integrationschancen bieten.

Arbeitsmarktöffnung Rumänien und Bulgarien:

Seit 01.05.2011 haben Arbeitskräfte aus Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Polen, Estland, Lettland und Litauen freien Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt. Dank einer gezielten ÖHV-Bewerbungsoffensive konnte die heimische Hotellerie von diesem Öffnungsschritt vollends profitieren.

Mit Ende 2013 fallen auch die Beschränkungen bezüglich der Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Länder Rumänien und Bulgarien. Dieses neue Arbeiternehmerkontingent gilt es, wie schon zuvor, optimal zu nutzen.

Auflösungsabgabe:

Im Rahmen des Sparpaketes 2012 haben die Regierungsparteien eine „Auflösungsabgabe“ in Höhe von EUR 113 beschlossen, vom Dienstgeber zu bezahlen, wenn dieser das Dienstverhältniss beendet. Durch Intervention der ÖHV wurden verpflichtende Ferial- und Berufspraktika sowie befristete Dienstverhältnisse bis sechs Monate ausgenommen.

Unterrichtsmaterialien:

Tourismus ohne Webbuchungen und Online-Bewertungen ist nicht mehr vorstellbar. In Schulbüchern für Tourismusberufe wurden moderne Medien aber noch im Vorjahr weitgehend ignoriert. Das ging so weit, dass dem Fax mehr Platz eingeräumt wurde als dem Internet. Davon, dass Unterrichtsmaterialien technisch state oft the art sind, ist man noch weit entfernt. Doch zumindest bei den Inhalten wurde auf Initiative der ÖHV ein Fortschritt bewirkt: Ein Entschließungsantrag des Tourismusausschusses wurde vom Nationalrat einstimmig angenommen.

Flexibilisierung Praktikumszeiten:

Eine expandierende Branche wie die Hotellerie, die so stark auf den Fachkräftenachwuchs angewiesen ist, braucht optimale Rahmenbedingungen für die künftigen Leistungsträger. Das Um und auf in der touristischen Ausbildung ist die Praxis im Betrieb – auch in Tourismusschulen. Schulkalenderbedingte Kollisionen von Praktika mit den arbeitsintensivsten Wochen im Sommertourismus dürfen daher nicht sein. In ersten Schulprojekten wurden bereits Winterpraktika ermöglicht. Weiter müssen folgen.

Modulare Lehrlingsausbildung:

In jedem Hotel gibt es sehr unterschiedliche Abteilungen, in jedem Fall aber auch gemeinsame Grundlagen. Das muss sich auch in der Ausbildung wiederspiegeln. Ein Grundmodul, das die berufliche Basis beinhaltet, und aufgabenspezifisches Spezialwissen sind für jeden Mitarbeiter unabkömmlich. Dem leistet ein neues, im Auftrag des Tourismusministers vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft entwickeltes modulares Lehr-Konzept Folge. Der Umsetzung dieses Konzepts muss nun höchste Priorität eingeräumt werden.

Berufsbilder FH:

Der Erfolg eines jeden Betriebes fußt auf seinen Mitarbeitern. Zur raschen Integration neuer Mitarbeiter in den betrieblichen Alltag braucht es eine gute und vor allem praxisnahe Ausbildung. Um dies gewährleisten zu können, arbeitet die ÖHV mit der FH Wien bei der Erstellung der themenrelevanten Studienpläne zusammen. Fokus der Kooperation ist die Anpassung der Lehrinhalte auf die Anforderungen der Hotelbranche.

Mustersanierungsoffensive:

Ein Beispiel dafür, wie eine Förderung nicht konzipiert werden soll, ist die Tourismus-Offensive des Klima- und Energiefonds: 5 Mio. Euro waren für Tourismusprojekte  gewidmet, lediglich ein Projekt konnte gefördert werden. Der Grund dafür waren vollkommen unzulängliche Förderkriterien. Die ÖHV fordert die Einbindung von Branchenkennern.


Michaela Reitterer vom Boutiquehotel Stadthalle Frau Reitterer : Hotelière des Jahres 2010 Michaela Reitterer : Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung 2013

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