19. Dezember – Weihnachtsgeschichte
19. Dez
Bitte Liebes,
verschone uns
mit all diesen Süßigkeiten,
mit überladenen Christbäumen.
Verschone uns
vor allem mit deinen Geschenken,
mit all den großen und kleinen,
die doch nur den Kopf für einige Augenblicke erfreuen
und das Herz leer ausgehen lassen.
Gib uns lieber etwas von Dauer,
etwas, das nicht dem Gesetz von Werden und Vergehen unterliegt,
etwas, an dem wir uns jeder Zeit erfreuen können,
alle Tag und auch Nächte
bis in alle Ewigkeit.
Schenk uns ein Lächeln
Ein warmes herziges,
eines, das uns an unser Lächeln in unserm Herzen erinnert,
einem Teil von uns,
auf den wir vergessen haben.
Denn der Versand hat das Sagen.
Er ist es,
der etwas werden will,
was Besonders natürlich,
und schafft uns so all die Sorgen und Probleme an den Hals.
Dabei vergisst er auf das Naheliegenste,
auf die Besonderheit schlechthin:
Das Lächeln des eigenen Herzens!
Es war, ist und wird immer da sein,
es ist ein ständiger Begleiter, ein guter Freund,
der dem Verstand, der aus Langeweile Probleme erzeugt, auf die Finger klopft,
und der uns den rechten Weg zeigt,
jene berühmte goldene Mitte zwischen
gut und böse, schön und hässlich, arm und reich, . . .
den Pfad in die Ewigkeit.
Ich bin bescheiden
Ich habe nur eine Bitte:
Ein Lächeln für die Ewigkeit!
Ps: Wenn möglich, dann verpacke es bitte mit feurigrotem Papier und lege es wie üblich unter den Christbaum.
Gut und Danke im Voraus.
(c) Gerhard Böhm
Sarah
